Kölner Narren-Zunft

Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. · Gebrüder-Coblenz-Straße 1 · 50679 Köln
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Session 2008

Elfter im Elften-Feier 2007

Wer hat an der Uhr gedreht?

Die Feier zum Elften im Elften 2007 fand am 17. November zum ersten Mal im Radisson SAS- Hotel am Messekreisel statt. Dort hatte immerhin unser Bannerhär mit seiner Birgit Hochzeit gefeiert und alle Gäste waren hochzufrieden. Der Saal „Auditorium Maximum“ hatte sich zudem bei der Jahreshauptversammlung als sehr schön und passend erwiesen. Weiterlesen »


Traditioneller Herrenfrühschoppen 2008

Viele Promis unter der Mütze

Gut und immer restlos ausgebucht ist seit Jahren der Traditionelle Herrenfrühschoppen im Mercure/Severinshof. „Nirgendwo finde ich so viel Prominenz unter der Mütze versammelt wie hier,“ sagte der Redakteur eines TV-Senders beim Filmen. Man ist halt unter sich. Mann aus Politik, Karneval und Wirtschaft. Und der janz normale Jeck. Würde man sie alle aufzählen, wäre die Seite voll. Außerdem brauchen sie alle wohl kein Alibi? Alle haben Spaß an einem kurzen aber guten Programm, hervorragendem, beinahe ganztägigem Essen und an den gemeinsamen Verzällchen.

Das ist naturgemäß ein guter Zeitpunkt für den Chef des Großen Rates, Rolf Schneller, dem Säckelmeister einen großen Scheck für die Zunft zu überreichen.
Gleichzeitig werden durch den Bannerhär und ihn die neuen Mitglieder des Großen Rates zu Zunftmeistern ernannt.
Mit Konstantin NevenDuMont, Jan Lawrence, Alexander Wege, Robert Schmitz, Bernhard Bücheler und Dr. Ulrich Müller-Lung waren es dieses Mal wieder stadtbekannte Namen. So war es nicht überraschend, dass auch die Presse an diesem Tag zahlreich bei der Kölner Narren-Zunft vertreten war.

Helmut Urbach schaute auch kurz vorbei und hielt eine seiner launischen Rede, die jeder Literat getrost immer als tollen Programmteil einkalkulieren kann. Diese Mal zeichnete Helmut Gaffelschriever Otto Küpper mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber aus. Dieser, völlig überrascht, bedankte sich artig: „Ich hätte nicht gedacht, jemals so geehrt zu werden, wo ich doch nichts Vernünftiges gelernt habe!“
Mit Gerhard Breuer, Andreas Spielberg und Holger Jülich wurden ebenfalls drei neue Senatoren ernannt, weil sie am Elften im Elften verhindert waren. Ein guter Tag also für die Zunft, deren geschäftsführender Vorstand im Zunft-Toyota bei der Buffeteröffnung kurz in´s Maritim flitzte, um Uschi Brauckmann und Nicole Esser in besonderer Weise zu ehren. Sie erhielten aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Damen-Brunchs als dessen Organisatorinnen den Verdienstorden der Kölner Narren-Zunft. Seit Bestehen der Zunft sind sie damit die ersten Damen, denen diese Auszeichnung überhaupt verliehen wurde. Gratulation!

Die Herren flitzten zurück, um rechtzeitig wieder im Mercure zu sein zum Aufzug des Dreigestirns. Dessen gelungener Auftritt war der Beginn des Programms, bei dem Jupp Menth als „Kölsche Schutzmann“ ein Höhepunkt war. Der Saal tobte und Jupp gestand hinterher ein, dies sei eine seiner liebsten Veranstaltungen. Star des Tages war der 82 -jährige Kurt Hachenberg als die „Doof Noss“. Hans Hachenberg erhielt lange andauernde stehende Ovationen und bedankte sich dafür mit immer neuen Zugaben, bis den anwesenden Herren vor Lachen die Tränen liefen. Mit Wehmut dachten dabei viele an die gute alte Zeit des Karnevals zurück, die mit so wundervollen einfachen Witzen auskam.
„Von Zoten frei die Narretei!“ (1880 von der KNZ erfundener Spruch)


Weiberfastnacht 2008

Der Virus befällt einen

Weiberfastnacht geht man los ohne festes Ziel, nur um ein Bier zu trinken, denn zu Hause zu sitzen an so einem Tag, bringt man irgendwie doch nicht fertig. Unversehens trifft man rote Mützen: „Komm trink einen mit!“ Es bleibt naturgemäß nicht bei einem.
Kneipe zu voll, Kölsch zu mies gezapft – dafür aber recht teuer. Klo verstopft – nur Frauen auf der Männertoilette. Karneval eben. Wo geht man jetzt hin? In eine Ramba-Zamba-Kneipe? Mallorca-Atmosphäre? Ist wohl eher etwas für Studio gebräunte Goldkettchenträger.
Die Altstadt scheidet aus: Westfalenland ist wieder außer Rand und Band. Versucht man es eben im Maritim oder Pullmann, vielleicht trifft man hier Kölsch Bloot? Sicher, aber vor lauter schöner Uniformen nicht unbedingt erkennbar.
Doch wieder Severinstraße. Auch randvoll. Das Lokal nicht die eigenen Freunde, die mn auch hier trifft. Da spielt außerdem Swing Dry mit Rabauen-Tochter Kempermann. Klasse Sängerin. Was für junge Leute. Ist man eigentlich dafür schon was zu alt? Fällt vielleicht bei der Beleuchtung nicht so auf. Hofft man. Ist so! Denn man wird von weiblichen Wesen angesprochen. Entpuppen sich als die eigene Frau und deren Freundinnen. Spätestens jetzt weiß man, wo man hingehört!

Auf der Tribüne

Blauer Himmel und kalter Wind lassen sich auf der KNZ-Tribüne am Sonntag vor dem Hotel Mercure/Severinshof leicht vergessen bei dieser tollen Stimmung. Schön ist wieder, dass die Party nur für Mitglieder, gute Freunde und nahe Verwandte ausgerichtet wird. Da hat jeder wenigstens ausreichend Platz zum Schunkeln. Und jeder kann rumgehen, um überall ein Verzällchen zu halten.

Helmut Trums Truppe hat alles fest im Griff. Horst Holzberger backt unzählige Reibekuchen, Horst Schleumer ist für Bratwurstkringel und Steaks zuständig, Wilfred John besorgt dazu die Brötchen mit Zwiebeln, Ketchup oder Senf. Die Ätzezupp mit Einlage erhält der Hungernde von Ernst Weber. Andreas Schäfer und Thomas Plischka haben drei Spülen gebaut, damit die Gläser immer frisch sind. An Getränken gibt es Kölsch, Saft, Cola, Limo, Sprudel, Wärmendes, Höherprozentiges und Prickelndes. Also eigentlich alles. Das wird im Minutentakt serviert . Nur damit erkennbar wird, welch logistischer Aufwand betrieben wird hier noch die Namen der übrigen Helfer von Armin Heinevetter, Helmut Schneider, Günther Rockenbach, Martin Saurbier, Stefan Knepper, Stephan Küpper, Nouri Gharbi, Frank Golombek, Wilfried Blum, Karl Tutt, Rudolf Stockey, Wilfried Braun, Klaus Schlicht, Andreas Wirtz, Manfred Schwickerath, Andreas Spielberg, Karl May, Klaus Meckenhäuser, Thomas Poerters, Johannes Häuschen bis Hannes Fiedler. Aber schon Stunden vorher hat die ganze Truppe in Schwerstarbeit dafür gesorgt, dass alles rechtzeitig fertig war, als die ersten Tribünenbesucher kamen. Nicht vergessen wollen wir auch die Betreuung der Kinder auf der Tribüne an beiden Tagen durch Anna Busch, Myriam Richter und Claudia Wirtz. Dafür ein besonders „Danke schön“.

Dann ein „Zum Geburtstag viel Glück“ von 200 Stimmen, denn Werner Brauckmann hat Geburtstag auf Karneval. Das passt zu ihm.

Sehr früh kommen dann die Schull- un Veedelszöch. Es wird ein Erlebnis, denn Schulen, Vereine, Stammtische und Veedelsgruppen zeigen viele tolle Kostüme, pfiffige , phantasievolle Wagen und zündende Ideen. Hier möchte man nicht Preisrichter sein, denn der Zug ist eindeutig besser als in den Vorjahren. Irgendwann ist der Zug dann vorbei und die Party auf der Tribüne geht weiter in bester Stimmung. Aber das hat ja schon Tradition bei der Zunft.
Als schließlich die Letzten die Tribüne verlassen, muss Helmut mit seinen Mann wieder kräftig arbeiten, um alles in Sicherheit zu bringen, was nicht niet- und nagelfest ist. Fürwahr eine bewundernswerte Truppe. Danke Euch allen.

Jecke im Regen

Es ist Rosenmontag, stark windig, nasskalt und manchmal gießt es in Strömen. Die KNZ-Tribüne ist voll, an den Eingängen knubbelt es sich, weil viele einfach dort stehen bleiben und nicht aufrücken. Die Stimmung ist trotz der widrigen Bedingungen auf der Straße und der Tribüne bestens als der Zug kommt, auch eine Ergebnis unseres Zugkommentators Werner Steffens, dem Frank Hennes zur Seite steht. Auch Helmuts Truppe ist wieder im Einsatz, obwohl viele heute selbst im Zug mitgehen. Gruppe 13 „ Dat sin Kamelle“ ist die KNZ, die wieder unter der Leitung von Ingo Wossilus und seiner unermüdlichen Pia steht. Ingo wird schon während der Vorbereitungen von einem WDR-Team gefilmt, so dass die Zuschauer erleben können, mit wie viel Arbeit das behaftet ist. Während der WDR-Übertragung wird die KNZ dann auch mit ihrer Tanzgruppe, den Kapellen, der großen Fußgruppe in schönen Rokoko-Kostümen und dem großen Prunkwagen sehr ausführlich dargestellt und gut kommentiert. Das hat uns gut getan, obwohl es zu diesem Zeitpunkt natürlich kaum einer sieht, weil wir (fast) alle in der Kälte verharrten. Das hat sich auch gelohnt, denn der Zug ist in diesem Jahr deutlich frecher, pfiffiger und politisch bissiger als in den letzten Jahrzehnten, wie z.B. beim Wagen mit dem Kardinal als Lappenclown in Anspielung auf das neue Domfenster oder die Scharfrichter Börschel und Moritz von SPD und Grünen, die als Volksverdränger dargestellt werden. Dies zündet bei den Jecken und findet spontanen Beifall der Straße. Dazu die politische Demonstration der schwarzen Nasen vieler Zugteilnehmer für den Erhalt der Volkssitzung auf dem Neumarkt. Der kölsche Karneval strebt weg vom nur fröhlichen Larifari, wird pointierter und sagt eindeutig: „Wir sind das Volk!“
Das Volk auf der Tribüne feiert noch lange und genießt anschließend die KNZ-Party nach dem Zug im Mercure. Vorne spielt wieder Swing Dry tolle Musik und hinten durch hat Wilfried Blum als Disc-Jockey lange seine Anlage aufgebaut und sorgt für gute Stimmung der Tribünengäste und Zugteilnehmer, die es einen Kick geruhsamer wünschen und erst einmal sitzen wollen, bevor sich dann wieder alle in´s Getümmel stürzen.

Dellbröcker Boore

Viele hatten immer noch nicht genug und zogen in die Bergstraße 81, um dort am Dienstag den Dellbrücker Jubiläumszug zu sehen. Wieder war es nasskalt, so dass die Curry-Würstchen (von B.B. liebevoll zerschnippelt) dankbare Abnehmer fanden. Frikadellen, belegte Brötchen, Berliner, Spießchen und und und.. satt wurden wirkliche alle, die es nicht vorzogen, nur mit Kölsch oder Hustensaft einer Erkältung vorzubeugen. Eine große (vom Gastgeber in Eigenarbeit erstellte ?) Tribüne wurde dann das bevorzugte Zielobjekt von über 40 (!) Gruppen im Zug. Ein El Dorado für alle Pänz, denn es regnete Pralinen, Mars und Bounty. Ein Dellbröcker Uhu namens Günter P. schmiss direkt mehrere Säcke Pralinen auf die Ansammlung von Ex-Prinzen, Karnevals-Promis und namenlosen Jecken auf dieser Tribüne. Ein Promi fungierte höchst selbst als Kommentator, was den Pralinenregen aller Gruppen natürlich steigerte, denn man kennt sich ja untereinander – am Rande Kölns. Zwischendurch bei zu starkem Regen strömten alle in die Garage. Echt kölsch und urgemütlich. Straßenkarneval mit allem drum und dran. Ein schöner Tag zum Ausklang toller Tage.
Irgendwann war auch das leider zu Ende, weil es noch Leute gibt, die Aschermittwoch arbeiten müssen.
Nächstes Jahr – die selbe Zeit?! Danke. Wir kommen.


Fischessen 2008

Exzellenter Fisch durfte ausgiebig schwimmen

Das Fischessen der Gesellschaft fand wie immer Freitag nach Karneval statt. Knapp 160 Gäste hatten sich erstmals zu Beginn der Fastenzeit im Hotel Radisson SAS eingefunden, nachdem eine Erkältungswelle und ein immer noch aktiver Magen-Darm-Virus Tage zuvor zu einem ewigen Auf und Ab der Anmeldezahlen geführt hatten. Weiterlesen »


Blaue Montagssitzung 2008

128 Jahre alt und immer noch Spitze

Erstaunt blickende Asiaten wunderten sich sehr, als ihnen auf den Rolltreppen der Messe falsche Geishas, Piraten, Indianer und allerlei komisches Volk entgegenkam. Die einen fuhren runter von der Süßwarenmesse, die andern rauf in den Kristallsaal zur Kölner Narren-Zunft. Dort fand mit der Blauen Montags-Sitzung Kölns älteste Sitzung statt. Diese schwächelte vor Jahren noch sehr mit schwindenden Besucherzahlen, so dass um ihren Bestand gefürchtet werden musste. Dann kam der kaum zu erhoffende Aufschwung, der dieses Mal mit weit über 1000 Besuchern im Saal seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Das liegt zum einen sicher an den exzellenten Programmen unseres Literaten Hans Schäfer, einem sichtlich Spaß habenden Elferrat, einem immer bestens eingestimmten Publikum und einem Freude vermittelndem Sitzungsleiter, unserem Bannerhär Thomas Brauckmann. Weiterlesen »


Große Kostümsitzung 2008

Tolle Redner, fliegende Mädchen und ein sagenhaft guter Bannerhär

Die Große Kostümsitzung 2008 der Kölner Narren-Zunft fand vor knapp 1200 Gästen im Kristallsaal der Messe statt. Unmittelbar nach dem Aufzug des Elferrates konnte Bannerhär Thomas Brauckmann mit dem Kölner Dreigestirn schon den ersten Glanzpunkt ansagen.
Ihnen folgte „Die Kölner Rednerschule“ von Martin Schopps, der sogleich mit stehenden Ovationen für seinen umwerfend komischen Vortrag bedacht wurde und mehrere Zugaben bot.
Die Domstädter konnten danach als Musikgruppe gefallen, die den Saal zum Schunkeln und Mitsingen brachte. Weiterlesen »


Mädchersitzung 2008

Grandioses Chaos

Literat Hans hatte ein Super-Programm auf die Beine gestellt, dass sicher zu den besten der Kölschen Session zählte. Ein Saal voller erwartungsfroher und bestens motivierter Mädels jeden Alters schäumte schon vor Sitzungsbeginn um 16 Uhr über. Weiterlesen »